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Mach mit, machs nach, machs besser!!!
Suppe&Mucke lebt von eurem und unserem Engagement. Das Straßenfest und alle Projekte drumherum sind selbstorganisiert. Suppe&Mucke ist eine Plattform für Projekte und Initiativen aus dem Kiez für den Kiez, niemand von uns verdient mit diesem Fest Geld. Wir brauchen jederzeit Hilfe, egal wofür. Wir feuen uns über jede helfende Hand.
Du kannst vor dem Fest bei den Materialtouren, beim Plakatieren/Flyern, beim Aufbau und anderen Dingen helfen. Am dem Festtag gibt es noch viel mehr zu tun und wenn du uns wirklich soupporten möchtes, hilfst du beim Abbau.
Das Fest bietet dir auch die Möglichkeit sich zu verwirklichen. Du kannst dich bei der Organisation einbringen, deine Kunst präsentieren, die Deko gestalten, einen eigenen Festbereich umsetzen, Suppe kochen oder oder oder oder…
Und wenn es zu spät für dieses Jahr ist, dann komm doch einfach so vorbei und melde dich trotzdem.
Das Fest steht allen Menschen offen, die sich für ihre soziale Umwelt einesetzten und nicht gewalttätig, homophob, sexistisch oder sonststwie menschenfeindlich sind.
Schreib uns einfach eine kurze Mail an info@suppeundmucke.de und komm zum Fest am 25.8. in die Liebig-, Zelle- und Bänschstraße.
deine Suppe&Mucke Crew
Rückblick 2009
Rückblick 2009
Hier könnt ihr Euch im Nachhinein über die Attraktionen auf dem Straßenfest informieren.
Das kleine Video hier gibt einen kleinen Eindruck:

Die Bands
auf der Scharnibühne (Scharnweberstraße)
- 14 .00 The Fire Flowers
- 14.45 Don Badhabong www.myspace.com/donbadhabong
- 16.00 Incredible Herrengedeck www.myspace.com/herrengedeck
- 17.15 Conexión Musical www.myspace.com/conexionmusical
- 18.15 DJ Laburnam www.myspace.com/djlaburnam
- 19.30 Migrason www.myspace.com/migrason
- 21.00 LeFly – St. Pauli Tanzmusik www.myspace.com/fliegmitlefly (abgesagt)
auf der Colbebühne (Colbestraße)
- 14.45 Schwarze Schlüpfer www.myspace.com/schwarzeschluepfer
- 16.00 Antoine und die schiefen Schiffe www.myspace.com/lesschiffe
- 17.15 Yok www.pocketpunk.so36.net
- 18.30 Tapete & Crying Wölf www.myspace.com/tapeteberlin
- 19.45 Freddy Famous www.myspace.com/freddyfamous
- 21.00 Ragga Gagga Gang www.myspace.com/raggagaggagang
auf der Kleinkunstbühne
- 14.00 – 15.00 Speakers Corner (open mic)
- 15.00 – 15.30 Matthias Halbrock http://www.derbuntbaer.de/halbrock.htm
- 15.30 – 16.15 Marshall a.d.K http://www.myspace.com/marschallanderklampfe
- 16.15 – 18.00 Invisibles – Menschen ohne Papiere www.calaca.de
- 18.00 – 18.20 Tobi liest seine Texte vor
- 18.15 – 19.00 Speakers Corner (open mic)
- 19.00 – 19.45 Re’em – Musik für E-Harfe und Stimme http://www.myspace.com/nrohniesad
- 19.45 – 20.15 Theaterspiel mit Scharmützel
- 20.15 – 21.30 Open Mic für Musiker
- 21.30 – 22.00 Kurzfilme / Visuals
Hier die Stände
Atelier Dominique Piveteaud, Brunnenstraße 183, Bayouma-Haus, Erwerbslosenzentrum – Berlin – Fhain, Fahrwerk Kurierkollektiv, Frank und Jo Nagel, Freirauminitiative + Mietshäusersyndikat, Greenpeace Gruppe Berlin, Grenzübertritte e.V., Hanfparade + Über-Partei (ÜPD), jutjemacht e.V., Kulturverein Bödikerstraße e.V., Naturfreundefreundejugend Berlin, ORWO – Haus , RAW – Tempel, Rigaer 105 e.V., Satansbraten Catering & Partyservice, Schenkladen im Systemfehler, Schnörkelei, Szimpla, Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain Kreuzberg, Tauschring Friedrichshain, Theaterkapelle e.V., Transition Town Initiative, Weguyle, Zierstiche Textildesign
Außerdem gilt unser Dank den unzähligen nicht namentlich genannten Helfer_innen, der Zille-Schule und hier besonders Katja Schäfer für ihren Einsatz im Kinderprojekt und all denen, die uns mit kleinen und großen Leihgaben unterstützt haben.
Suppe&Mucke 2010 – ein kleines Resümee
Liebe Freund_innen der Suppe,
das war ein rauschendes Fest! Danke euch allen fürs kommen und mitfeiern. Danke auch noch einmal an allen Helfer_innen, die im Vorfeld und beim Fest mitgeholfen haben, das Ganze möglich zu machen und allen, die das Fest mit ihren Ständen und als Künstler_innen lebendig gemacht haben. Ganz speziell gedankt sei noch einmal den Crews um die Theaterkaplle und Tune Up e.V. und den Mediaspree Versenkern für die beiden Off-Bühnen. Alles in allem waren mehr als 500 Menschen an Suppe&Mucke direkt beteiligt. Ganz großes Kino: Danke!
Wie zu erwarten, waren die 1500 Liter Suppe wieder viel zu schnell alle (und aus der Suppencrew hat wieder keiner eine abbekommen =), dafür gabs auch nach dem offiziellen Straßenfestende mit den ApréSoup-Veranstaltungen noch Suppe und Mucke für alle, die noch nicht genug hatten. Wir haben das Schätzen der Besucherzahlen auch in diesem Jahr wieder anderen überlassen – mit 8000-10000 geschätzten Besuchern wurden unsere Erwartungen aber mehr als erfüllt. Die DemoParaden sind leider daran gescheitert, dass der eingeplante Stromgenerator nicht da war und wir während das Fest schon lief keinen Ersatz mehr organisieren konnten.
Wir hoffen, dass Suppe&Mucke durch die Vielzahl der längst nicht mehr auf Friedrichshain beschränkten Projekte und das Fest an sich auch im zweiten Jahr zeigen konnte, was alles möglich wird, wenn ein paar Menschen mit einer Idee sich zusammen tun und dass Friedrichshain kein Kaffee-Haus-Einkaufszentrum-Disneyland ist. Wir wollen unseren Kiez selbst gestalten und allen, die genauso denken eine Plattform geben, um Öffentlichkeit zu schaffen und Mitstreiter zu gewinnen.
Sobald alles aufgeräumt ist, machen wir uns an die Auswertung des Festes. Dazu freuen wir uns natürlich über euer Feedback. Bei entsprechendem Interesse, machen wir auch gerne eine Auswertungsrunde mit euch allen zusammen.
Soupport Suppe&Mucke
Wie das so ist – alles hat seinen Preis – in der Festkasse fehlen gerade, auch bedingt durch den Regen am Nachmittag, ca 2500€ (das entspricht etwas weniger als 10% der gesamten Festkosten), um alle offenen Rechnungen zu zahlen. Schaut doch mal in eure Taschen und Portemonnaies, ob da nicht noch der ein oder andere Zehner drin ist, um Suppe&Mucke als Selbstorganisationsstruktur und Aktionsplattform für unzählige Projekte zu unterstützen – auf das es auch im nächsten Jahr wieder einen Tag Suppe und Mucke für alle und umsonst geben kann.
Unser Spendenkonto erreicht ihr unter Suppe&Mucke Kto 216 499 80 13 Blz 100 900 00 bei der Berliner Volksbank. Natürlich stellen wir euch auch gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Hoffentlich bis bald und viele Grüße,
eure Suppencrew
Rückblick 2010
–> Suppe&Mucke 2010 auf Youtube
Was auf Suppe&Mucke 2010 so geboten wurde:
Die Bands
Blechpalast
- 14.00h The Fire Flowers www.myspace.com/fireflowersberlin
- 15.00h Der Singende Tresen www.myspace.com/dersingendetresen
- 16.00h Cellolitas www.myspace.com/cellolitas
- 17.00h Dirty Ragga Squad www.dirtyraggasquad.de
- 18.00h Lord Mouse & The Kalypso Katz www.myspace.com/lordmousethekalypsokatz
- 19.45h MitteKill www.myspace.com/mittekill
- 21.00h Sudaca POWER www.myspace.com/sudacapower
ab 22.00h Dirty Ragga Squad
Klangkombüse
- 14.15h Berlinska Dróha www.myspace.com/berlinskadroha
- 15.45h Jenz Steiner www.myspace.com/reifenwechsler
- 17.00h Stullenesser www.stullenesser.de
- 18.15h Walakatah www.walakatah.com
- 19.30h Bloody Kalinka www.bloodykalinka.de
- 21.00h Ganz Gut www.ganz-gut.de
Berliner Zimmer
- 14.00h Kids/Kinderchor
- 15.00h Kitty Solaris www.myspace.com/kittysolaris
- 16.15h Dota die Kleingeldprinzessin www.myspace.com/dotaundiestadtpiraten
- 17.30h Neôfariuş 249 www.myspace.com/neofarius249
- 18.45h Totally Stressed www.totallystressed.de
- 20.00h SkankShot www.myspace.com/sovereignsmusic
- 21.15h 4XSAMPLE www.4xsample.de
ab 22.00h Jugotonka
Betonbruch Bude
- 14.00 The Flying Pettys (Akrobatik Performance)
- 14.45 STÖR die Ohren auf! Lesung mit Tobi
- 15.00 Die Peperonis zeigen Improvisationstheater aus Berlin www.die-perperonis.de
- 16.30 STÖR die Ohren auf! Lesung mit Tobi, die Zweite
- 16.45 Spiegelreflex www.myspace.com/derspiegelreflex
- 17.45 Konny www.turgutz.de
- 18.15 Revolte Springen www.revolte-springen.de
- 19.00 Roads to Multiverse
- 19.30 Hocker-Tanz-Show der Outreacher
- 20.00 Mojo Fit www.myspace.com/mojofitrockt
- 21.00 Krankheit der Jugend www.krankheitderjugend.de
AprèSoup – Programm
- im Abstand (Rigaer Straße 78)
ab 22:00: Konzert (Bands tba) - im Sama (Samariter Straße 32)
ab 22:00: Elektroloungedigestif - im Vetomat (Scharnweberstr. 35)
ab 22:oo: Konzert mit “Uranus Front” (www.myspace.com/uranusfront) - im Antje Øklesund (Rigaerstr. 71-73)
ab 22:00: Konzert mit “Treiber” (www.myspace.com/treibermusic) - im Filmrisz (www.filmrisz.org, Rigaer Straße 103)
ab 21:00: (Suppen-) Quiz-Wettbewerb - im Fischladen (www.myspace.com/fischladen, Rigaer Straße 83)
ab 22:00: Luftgitarren-Contest, danach RotzRock mit DJ Alusie
Die Stände
Abenteuerspielplatz Forcki (AWO), Bürgerinitiative Integral, Berliner Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen, outreach Mobile Jugendarbeit, Attac Berlin, Kiezperlen e.V., Jugendclub Linse, Samariterkiez e.V., Tube e.V., Theaterkapelle, Café Klaus Abendbroth – Zeitprojekt Berlin e.V., Greenpeace Berlin, Schnörkelei-Keramikwerkstatt, Fischladen, Sama-Café / Neues Leben und Gesünder Wohnen e.V., Concept Social e.V., Senioren Freizeitstätte “Altweibersommer”, RAW-Tempel, Einklang – Vegetarische Feinkost, F110 (AWO), Bayouma Haus (AWO), Ausländerarbeit der ev. Galiläa-Samariterkirche, Vetomat, Tacheles, Weguyle, Rigaer 105, leben lernen Wohnstätten, Offener Raum, Frank + Jo Nagel, Fahrwerk Kurier-Kollektiv, Filmrisz, Zille-Grundschule, Hanfmuseum, Supamolly, ORWO-Haus, Antje Öklesund, Motschi, Jana, Laura, Jules, Claudi, Katja, Mama Gitti, Gini & Bekki, Intersquat Festival Berlin, Commit Berlin e.V., Irrenoffensive, Omnibus für direkte Demokratie, Stadtteilverein Tiergarten e.V., Soned e.V., Zukunft durch Bildung e.V., Regenbogenhaus FIPP e.V. und Phantalise e.V., Schnörkelei, Schenkladen Systemfehler, Rosa Rose, Offener Raum – Frank + Jo Nagel, Kikentai-Berlin, Artliners – Kiezkult e.V., Itowe, Friedrichshainer Bündnis für Familien, Antifa-Fh & Infoladen, Abstand
DJ Laburnam
Suppe und Mucke – Rundfunk Berlin Brandenburg
zuhause in Berlin und Brandenburg: Suppe und Mucke
Unter dem Motto „support your kiez” lädt bereits zum zweiten Mal der Friedrichshainer Verein Suppe&Mucke e.V. zum Kiezfest ein. In diesem Jahr trifft man sich in der Samariter- und Schreinerstraße.
Hier gehts zum Video
Quelle: RBB
siehe auch: ARD Mediathek
Zur Sendungsvorschau “zuhause in Berlin und Brandenburg”:
Suppe & Mucke” in Friedrichshain
Kiez-Liebe geht manchmal durch den Magen und ins Ohr: der Friedrichshainer Verein „Suppe & Mucke“ lädt zum zweiten Mal zum Stadtteil-Fest ein. 4000 Menschen sind im letzten Jahr zum kostenlosen Suppe essen, Musik hören, Theater schauen und Kinderspaß gekommen. Der Verein, das sind junge Leute aus Friedrichshain, die zeigen wollen, was bereits jetzt durch ehrenamtliche Arbeit entstanden ist – und wo es noch fehlt.
Quelle: RBB
Straßenfest in Friedrichshain: Die Suppe als politischer Magnet – taz
Von Svenja Bergt
Auf einem Straßenfest in Friedrichshain geht es um das Miteinander im Kiez, ehrenamtliches Engagement und die Vernetzung von lokalen Initiativen. Das Fest ist gut besucht. Doch bei so manchem der Anwesenden kommt die Suppe besser an als die Politik. Auf einem Straßenfest in Friedrichshain geht es um das Miteinander im Kiez, ehrenamtliches Engagement und die Vernetzung von lokalen Initiativen. Das Fest ist gut besucht. Doch bei so manchem der Anwesenden kommt die Suppe besser an als die Politik.
Der metallene Kochtopf ist schon leicht verbeult, aber zumindest groß. Mehrere Dutzend Liter Suppe werden dort hineinpassen, wie viel genau, das weiß selbst der Koch nicht. “Ich mache das heute alles aus dem Bauch heraus”, sagt Matthias Barthmann.
Barthmann ist Leiter des Kinderprojekts Die Nische im Stralauer Kiez. Dass er mit einem überdimensionierten Kochtopf und zwei Kisten voller Gemüse in einer improvisierten Großküche auf einem Hinterhof in Friedrichshain steht, verdankt er den Organisatoren des Straßenfestes “Suppe und Mucke”. Das Fest soll, so die Idee der Macher, den Zusammenhalt im Kiez festigen, zu ehrenamtlichem Engagement ermuntern und Initiativen vernetzen. “Soupport your Kiez” steht deshalb an dem improvisierten Kochzelt.
Die Linsen hat Barthmann schon in den Topf gekippt und mit Wasser bedeckt, sodass sie quellen können. Nun schneidet er mit zwei Helfern Lauch, Zwiebeln und Zucchini und schält einen Berg an Kartoffeln. “Wichtig ist, dass kein sehr wasserhaltiges Gemüse dazukommt wie Tomaten oder Paprika”, sagt er. Während er Kartoffel um Kartoffel von der Schale befreit, dichtet eine junge Frau das Zelt mit Frischhaltefolie ab: Gerade hat ein Mann vom Lebensmittelaufsichtsamt vorbeigeschaut und bemängelt, dass Dreck durch die Ritzen und in die Suppen fliegen könnte. “Neunmal geht das gut und beim zehnten Mal wird dann doch eine Suppe kontaminiert”, hat er gesagt. Und angekündigt, in zwei Stunden noch mal zu kommen.
Angelika, Köchin im RAW-Tempel, steht neben dem Zelt und raucht. “Friedrichshain ist gerade im Umbruch, die Mieten ziehen an, Kulturprojekte sind gefährdet”, sagt sie. Daher sei es wichtig, die Leute zusammenzubringen, Kontakte zu knüpfen, sich gegenseitig zu unterstützen – damit im Ernstfall Unterstützer zum Beispiel für den Erhalt eines Projekts auf die Straße gehen. Auch Matthias Barthmann meint: “Unsere Einrichtung hat zwar seit 20 Jahren guten Zulauf, doch wir haben nur eine Stelle. Und aus einer Stelle kann ganz schnell keine Stelle werden.”
Nicht alle der rund 60 Initiativen, die am Samstag auf der Schreiner- und Samariterstraße in Friedrichshain stehen, haben überhaupt eine öffentliche Förderung. Die Aktivisten von Mediaspree entern sind dabei, Mitstreiter des bevorstehenden Intersquat-Festivals und das Tacheles, das seit mehreren Wochen die Räumung befürchtet. Allen geht es darum, Präsenz zu zeigen, auf das eigene Anliegen aufmerksam zu machen, im besten Fall neue Mitstreiter zu finden. Die kostenlosen Suppen wirken da wie Magnete: Wer erst einmal an einem Stand ist, um sich seinen Teller vollschöpfen zu lassen, nimmt vielleicht auch noch einen Flyer mit oder wirft etwas Geld in die Spendendose.
Am Stand von Barthmanns Linsensuppe steht eine Menschentraube: Wie es immer so ist, wenn sich irgendwo erst eine Schlange bildet, stellen sich die Vorbeikommenden automatisch an. Der Geruch nach Linsen mit einem Hauch Zimt der auf kleiner Flamme köchelnden Suppe passt zu den Duftwolken des Kartoffeleintopfs, die vom Stand schräg gegenüber über die Straße wehen. Viel Zimt, viel Honig, viel Chili, das hatte Barthmann beim Kochen gesagt, müsse in die Suppe. Sein Rezept geht auf: Schon zwei Stunden nach Beginn des Fests ist der Großteil der Suppe aufgegessen.
Doch nicht immer klappt es, die Besucher über die Suppe hinaus zu begeistern. “Keine Ahnung, was das für ein Stand war, von dem die Suppe jetzt kommt”, sagt eine junge Frau und dreht sich in Richtung des Topfes um. Ihre Freundin kann sich zwar noch an die letzten beiden Suppen und einen Künstler auf einer der Bühnen erinnern – an die Initiativen, die die Suppe ausschenkten, jedoch nicht mehr.
Eine Straße weiter, am Stand des Nachbarschaftsgartens “Rosa Rose”, scheint das besser zu funktionieren. Bei Chili con carne mit Ananas bringen Shermin und Georg Pflanzen und Ideen unter die Besucher. “Suppe schafft immer gleich ein warmes Verhältnis”, sagt Georg. Nach ihrem Umzug suchen die Gärtner noch Mitstreiter für das Pflanzen am neuen Standort. “Ich glaube, hier sind schon viele interessierte Leute”, sagt Shermin.
Als am frühen Abend die Töpfe leer sind, sammeln sich die Festbesucher vor den Bühnen. Die Musik wird lauter, die zahlreichen Eltern mit kleinen Kindern gehen nach Hause. Am Stand der Nische ist das Gas abgedreht, die Spendenkasse eingepackt. Nur noch auf dem Bordstein stehen einsam ein paar leere Suppenschalen.
Am 6. September 2010 erschienen bei: die tageszeitung
Artikel als PDF: S&M_Pressespiegel_TAZ





